Nach ersten Schätzungen konnte die deutsche Ernährungsindustrie den Umsatz im Vorjahresvergleich um 5,7 Prozent auf 181 Mia. Euro steigern. Der Export bleibt auch 2017 der Wachstumsmotor der Branche. Die Lebensmittelexporte nahmen um 6,9 Prozent auf 60,4 Mia. Euro zu. Während das Geschäft im EU-Binnenmarkt floriert habe, hätten bestehende Handelsbarrieren weiteres Wachstum in Drittländern gedämpft, schreibt die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie in einer Mitteilung.
Für 2018 äussern sich die Unternehmen der Ernährungsindustrie insgesamt optimistisch zur Umsatzentwicklung. Rund 65 Prozent der Befragten erwarten 2018 durch kostenbedingte Preissteigerungen höhere Umsätze.
Die Ernährungsindustrie erwartet von der neuen Bundesregierung, dass sie den Regulierungsdruck senkt und die Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Unterstützung von der Politik erwarten die Unternehmen vor allem beim Bürokratieabbau, bei der Senkung der Steuerlast, dem Abbau von Exporthemmnissen, der Beseitigung des Fachkräftemangels sowie der Sicherung bezahlbarer Energiepreise.
lid