Nach den neuesten Zahlen des Nationalen Statistik- und Wirtschaftsforschungsinstituts ist der Wert der französischen Agrarproduktion 2017 - ohne Subventionen - im Vergleich zum Vorjahr um 3,2% auf 71,8 Mrd. Euro gestiegen. Der Rückgang um 6,4% von 2016 konnte damit allerdings nicht kompensiert werden.

Den größten Anteil am Gesamtwert der Produktion hatten laut INSEE mit 41,1 Mrd.Euro die pflanzlichen Erzeugnisse, deren Wert indes nur um 1,9% zunahm. Einer um 6,3% gesteigerten Produktionsmenge standen um 4,1% niedrigere Preise gegenüber. Deutlicher positiver verlief die Entwicklung im vergangenen Kalenderjahr in der tierischen Produktion, deren Gesamtwert den Pariser Statistikern zufolge um 5,7% auf 26 Mrd. Euro kletterte. Getragen wurde die Entwicklung von im Mittel um 6,8% höheren Preisen, die das mit 1,0% gegenüber 2016 leicht rückläufige Angebot weit mehr als kompensierten.

Den Wert der von den Landwirten 2017 erbrachten Dienstleistungen veranschlagt das INSEE auf 4,7 Mrd. Euro; neben der Arbeit von Maschinenringen und Lohnunternehmern zählt das Statistikinstitut auch den Agrotourismus zu dieser Kategorie. Gestärkt wurde die Wertschöpfung der französischen Landwirtschaft auch durch die Entwicklung bei den Vorleistungskosten, die im vergangenen Jahr um 1,8% zurückgingen und damit das vierte Jahr in Folge sanken.

AgE