Kalbfleisch müsse wieder besser positioniert und beworben werden, meinte Geschäftsführerin Petra Gasser vor den Delegierten des Schweizerischen Kälbermästerverbandes an der Jahresversammlung im nidwaldnischen Dallenwil vom Freitag, 16. März. Dazu soll auch das Projekt „Bündner Puurachalb“ beitragen, die Startsitzung fand mitte Februar statt. vor. Mit zunehmender Grenzöffnung soll mehr auf regional produzierte Spezialitäten gesetzt werden. Mit diesem saisonalen Produkt könne das Image verbessert werden. Mit dabei sind Bündner Metzgereien und Gastrobetriebe, vorbehalten ist dies ausschliesslich Bündner Kälbermästern.
Für die Mitglieder, erstmals zeigen die Zahlen wieder nach oben, will der Verband mehr bieten und attraktiver werden. Aufgeschaltet sei eine neue handykompatible Homepage und im Herbst werden erstmals Kurse für Homöopathie angeboten. Mit dem Kälbergesundheitsdienst wird die Zusammenarbeit verstärkt, auch finanziell. Dies soll zu einem bessern Image von Kalbfleisch beitragen. Mit den Schlachtpreisen war Präsident Samuel Graber im letzten Jahr zufrieden, mehr Sorgen bereiten die dauernd hohen Tränkerpreise. Wegen den seit Jahren sinkenden Kuhbeständen steigt die Konkurrenz um die raren Tränker mit den Rindviehmästern.
js
Ausführlicher Bericht in der BauernZeitung vom Freitag 23. März Lernen Sie die BauernZeitung jetzt 4 Wochen kostenlos kennen und gewinnen Sie einen Reisegutschein im Wert von 3000 CHF.