Laut der Strategievereinbarung soll die Forschung in diesem Bereich ausgeweitet werden, um bis 2021 neue Eiweißquellen zu erschließen.
Ziel der Vereinbarung ist es nach Angaben des Pariser Agrarressorts, die Wettbewerbsfähigkeit der Ernährungswirtschaft zu verbessern und die Anpassung an die gesellschaftlichen Anforderungen zu erleichtern. Die Branche sei eine „tragende Säule“ der französischen Wirtschaft und mit mehr als 18 000 Unternehmen sowie 386 412 Beschäftigten führend innerhalb der Fertigungsindustrie.
Schritte in die Digitalisierung
Voranbringen will der französische Staat auch die Digitalisierung im Lebensmittelsektor. Laut Ministerium sollen künftig Produktinformationen digitalisiert zur Verfügung stehen, um Vertrauen bei den Verbrauchern zurückzugewinnen. Ziel sei es zudem, bis 2021 einen zentralen Lebensmittelkatalog zu erstellen und bis 2022 Instrumente zur Rückverfolgbarkeit und zur Qualitätsverbesserung zu implementieren.
Guillaume will der Ernährungswirtschaft außerdem bei der Forschung und Entwicklung unter die Arme greifen und zu diesem Zweck im kommenden Jahr eine Forschungs- und Innovationsplattform einrichten, um den Transfer von der Wissenschaft zu Industrie, Praxis und Verbrauchern zu beschleunigen. Zugleich soll die Beschäftigung gefördert werden, indem die Unternehmen Unterstützung bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und im Mobilitätsmanagement erhalten.
AgE