Der Igel ist ein Nützling. Er frisst Insekten und Larven und mit grosser Vorliebe Schnecken. So unterstützt er tatkräftig im grossen Bauerngarten. Die anhaltend trockenen und heissen Tage bedrohen ihn aber. Denn der Igel findet durch diese Witterung kein Wasser und wenig Nahrung. Der Gartenpolizist braucht Unterstützung. Dafür benötigt es im Gartenbereich gut zugängliche Wasserstellen. Wenn Igel an den Wasserstellen oder im Hausgarten gesichtetet werden, kann ihnen zur Unterstützung Katzenfutter gegeben werden. Von stets zugänglichen Futterplätzen raten Fachpersonen allerdings ab, da diese auch Füchse und Marder anziehen und so für die Verbreitung von Parasiten sorgen. Der minutiös aufgeräumte Garten bereitet dem Igel zunehmend Mühe. Er liebt den Naturgarten oder zumindest eine verwilderte Ecke in einem starkt gepflegten Areal. Exoten, wie Forsythien, sind nicht seine bevorzugten Pflanzen. Was er auch wenig schätzt, sind Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger. Dafür aber einheimische Stauden und Gehölze. sb