Jassen ist teilnehmermässig der Schweizer Nationalsport Nummer 1. Laut Albert Hagenbucher jassen 4 Mio Einwohner mindestens ein- oder mehrmals pro Woche. Hagenbucher ist der neue Jasskönig der Schweiz. Er schreibt seit der achten Auflage als Co-Autor am «Offiziellen Schweizer Jassreglement ‹Puur, Näll, Ass›» mit. Seit Göpf Egg, der Schweizer Jassexperte schlechthin, 2010 gestorben ist, will Hagenbucher das Standardwerk des Jassens alleine auf dem neusten Stand halten.

Tipps zum Anfangen

Albert Hagenbucher ist pensionierter Landwirt aus Humlikon ZH. «Landwirtschaft und Jassen passen gut zusammen: Im Sommer arbeitet man auf dem Hof, im Winter jasst man», meint der «Oberjasser der Schweiz» schmunzelnd. Zurzeit versucht er am Strickhof Wülflingen ZH, acht Teilnehmerinnen den Schieber nahe zu bringen. Sieben Frauen sind Mitglieder des Ehemaligenvereins, die achte ist die Redaktorin. Obwohl Letztere nur rudimentäre Jasskenntnisse hat, meldete sie sich mutig für den Aufbaukurs an. Als Glück stellt sich heraus, dass sie den «Tschau-Sepp» beherrscht. So sind wenigstens die Punkt- und Stechwerte bekannt. Ebenfalls kann sie mit dem Fachwort Banner (Zehnerkarte der Deutschschweizer Karten) trumpfen. Aber damit hat es sich dann auch schon. Wem es ähnlich geht, der findet in der aktuellen Ausgabe der BauernZeitung weitere Jass-Tipps.

Esther Thalmann

 

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