Viele Schweizer(innen) haben ein verklärtes oder veraltetes Bild der heutigen Landwirtschaft. Das führt zu Widersprüchen und Fragen, wenn die Leute mit der Realität konfrontiert werden. Sie erschrecken zum Beispiel, wenn sie Bilder eines absolut tierschutzkonformen und im weltweiten Vergleich sehr kleinen Schweizer Poulet- oder Schweinestalls sehen. Oder sie empfinden grosse Landwirtschaftsmaschinen als Zeichen von finanziellem Überfluss.
Wider Halbwissen und Bedenken
Aus diesem Grund heisst ein Schwerpunktthema 2018 des Schweizer Bauernverbands (SBV) «Fakten zur Landwirtschaft». Damit will der SBV die Bevölkerung laut Mitteiung befähigen zu verstehen, warum die Schweizer Landwirtschaft so ist, wie sie ist.
Als eine der Massnahmen sind in dieser Saison auf 30 Bauernhöfen in und um grössere Städte der Deutschschweiz Lockpfosten zu den Themen Pflanzenschutz, Futtermittel, Tierhaltung und Boden aufgestellt. Diese sind mit QR-Codes versehen, so dass Interessierte einfach zu vertieften Informationen kommen.
Die mitwirkenden Bauernbetriebe haben zu allen vier Themen ein Faktendossier erhalten, damit sie auch mündlich Fragen kompetent beantworten können. Diese Dossiers bilden die Grundlage für die Erstellung eines Agrowikis, das in den nächsten Wochen entsteht und anschliessend fortlaufend ausgebaut werden soll.
pd