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Die Fangemeinde von Landwirtschafts-Simulatoren musste lange warten. Am 13. März war es nach mehrmaligem Verschieben des Releases endlich soweit: Pure Farming 2018 (PF 2018), vom polnischen Spielanbieter Techland, ging offiziell in den Verkauf.
In dessen Auftrag sind die Softwareentwickler von Ice Flames angetreten, um dem Schweizer Platzhirschen Giants mit seinem Landwirtschafts- Simulator (LS) Konkurrenz zu machen. Zweifellos ein ehrgeiziges Unterfangen, denn der LS hat die Latte in den letzten Jahren hoch angesetzt.
Doch erste Erfahrungen im Spiel zeigen: PF 2018 kann mithalten.
Ideal für Anfänger
Mit dem Einführungsmodus «Mein erster Bauernhof» schaffen auch Anfänger den Einstieg in PF 2018 problemlos. Auf der geführten Tour lernt man die wichtigsten Funktionalitäten auf seinem Bauernhof kennen. Dazu gehört, ähnlich wie beim LS, eine Karte zur Orientierung, auf der Scheunen, Kuhställe, Gewächshäuser, Felder, Verkaufsstellen oder auch der Flugplatz eingezeichnet sind.
Oliven ernten oder Kaffee anbauen
Letzterer bildet die Schnittstelle zu Ländereien in Nordamerika, Japan, Kolumbien und Italien sowie in einer Deluxe-Version auch zu Deutschland. Das Spiel lässt es zu, dass der Farmer gleichzeitig mehrere Betriebe rund um den Globus bewirtschaftet. Dazu benutzt er das Flugzeug, mit dem er übrigens problemlos seine Maschinen transferieren kann, um Kosten zu sparen. Exotische Gerätschaften Die Landwirtschaften in diesen Ländern sind nicht nur aus klimatischen Gründen sehr unterschiedlich, was das Ganze extrem spannend macht und viel Abwechslung ins Spiel bringt. Oliven ernten in Italien, Kaffeebohnen anbauen in Kolumbien oder Reis anpflanzen in Japan. Und das mit Spezialgeräten, die man so bei uns nicht kennt.
David Eppenberger