Die Mauern waren sanierungsbedürftig. Deshalb hat die Justizdirektion Uri zusammen mit der Gemeinde Erstfeld ein umfangreiches Sanierungsprojekt erarbeitet. Dank der Sanierung bleiben die Trockenmauern und Lesesteinhaufen erhalten und bieten neben dem landschaftlichen Aspekt zahlreichen Pflanzen und Tieren einen wichtigen Lebensraum.

Mit anderen naturnahen Biotopen wie Wald, Gehölzen und Einzelbäumen entstehen vielfältige Lebensräume. Anstelle einer finanziellen Beteiligung gewährleisten die Grundeigentümer den Unterhalt der sanierten Trockenmauern. Insgesamt wurden über 500 Kubikmeter instabile oder bereits eingestürzte Trockenmauern neu aufgemauert, ausschliesslich mit den vorhandenen Steinen und in traditioneller Bauweise.