Letzten Freitag konnten 122 Bachelors in Umweltingenieurwesen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ihr Diplom entgegennehmen.
Fachpersonen mit generalistischen Kompetenzen immer gefragter
Die Absolventinen und Absolventen konnten sich dabei während ihrer Ausbildungsdauer in diversen naturwissenschaftlichen Veriefungsbereichen Kompetenzen aneignen. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit nachhaltiger Ressourcen- und Energienutzung, der Landwirtschaft und Hortikultur, der Ökologie, sowie auch bei der Planung und Nutzung von Grünräumen für diverse Freizeitzwecke wie die Erholung.
Direktor Rolf Krebs hielt die Ansprache, bei welcher er den Diplomanden für ihren Einsatz und ihre Leistungen dankte. Im Anschluss danach ging der Gastredner Dr. Raimund Rodewald von der Stiftung Landschaftsschutz auf den heutigen, bedeutenden Stellenwert der Ausbildungsgänge ein. Angesichts der Herausforderungen in unserer Umwelt und daher auch Gesellschaft dürften solche Fachpersonen immer mehr gefragt werden, so Rodewald.
Nachhaltigkeit der eigenen Institution untersucht
Fast zeitgleich mit diesem feierlichen Anlass veröffentlichte das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR) der ZHAW als erstes Schweizer Fachhochschulinstitut einen erste Nachhaltigkeitsbericht gemäss den Standards der Global Reporting Initiative (GRI). In diesem sind die Ergebnisse einer Untersuchung zusammengefasst, bei der man die Nachhaltigkeit der eigenen Institution, respektive der eigenen Mitarbeiter und Studenten in Bezug auf Mobilität, Energieverbrauch und Institutskultur analysiert hat. Die Bilanz: Wie erwartet worden sei, gäbe es auch bei der eigenen Institution noch viel Potenzial zur Verbesserung.
Das IUNR hofft, mit dieser Nachhaltigkeitsstudie auch andere Institute dafür zu motivieren, die eigene Nachhaltigkeit in diversen Belangen einmal unter die Lupe zu nehmen und griffige, sinnvolle Massnahmen in der Praxis besser umsetzen zu können. „Es ist erfreulich, wenn sich eine Institution auf diesen Prozess einlässt. Nur wer die wunden Punkte aufdeckt, kann sich verbessern", so erklärte der Institutsleiter Rolf Krebs.
pd