Dies sagte ein Vertreter der Regionalregierung am Sonntag. «Sie setzten unsere Häuser in Brand und zündeten einige ihrer Opfer bei lebendigem Leib an», sagte er. Anschliessend seien die Angreifer geflohen. Die Polizei gab die Zahl der Toten mit 15 an.

Bereits einige Stunden zuvor sei die Bande erstmals in das Dorf eingedrungen und habe mehrere Rinder mitgenommen. Die Dorfmiliz habe die Angreifer zunächst in die Flucht geschlagen und die gestohlenen Tiere zurückgebracht. Daraufhin seien die Viehdiebe mit Verstärkung zurückgekehrt.

Ländliche Kommunen in Zamfara werden seit Jahren von Viehdieben und Entführer-Banden heimgesucht, die in den Dörfern töten, plündern und brandschatzen. Als Reaktion haben viele Gemeinden Selbstverteidigungstruppen gebildet.

Diesen werden jedoch ebenfalls Verbrechen vorgeworfen, etwa die Ermordung mutmasslicher Viehdiebe. Erst vor einem Monat waren bei Kämpfen zwischen Viehdieben und lokalen Milizen in Zamfara 13 Menschen getötet worden.

sda/afp