Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als Träger dieses vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Projektes namens „QualiFabaBean“ Ende Januar in Bonn erklärte, werden die Bohnen zurzeit noch vorwiegend als Viehfutter eingesetzt. Nach Einschätzung der IVV-Forscher hätten diese Eiweisse allerdings nach ersten Untersuchungsergebnissen großes Potential bei der Herstellung hochwertiger Lebensmittelzutaten.

Grasiges Aroma muss weg

Nun gehe es darum, die Ackerbohnensamen so aufzubereiten, dass sich daraus hochwertige Mehle und Proteinkonzentrate ohne unangenehmen Eigengeschmack und unerwünschte Inhaltsstoffe erzeugen liessen. Bei der Ackerbohne seien dies vor allem die beiden sekundären Pflanzenstoffe Vicin und Convicin, die bei etwa 1% der Bevölkerung als Gift wirkten. Unerwünscht sei auch das für fast alle Leguminosen typische grasige und bohnige Aroma. In weiteren Schritten sollen laut BLE die neu entwickelten Ackerbohnenpräparate in Modelllebensmitteln getestet und zur Marktreife gebracht werden.

AgE