Agrimage ist ein wahres Füllhorn. In neun Kategorien haben zwischen März 2016 und Juli 2017 1600 Fotografinnen und Fotografen über 15'000 Bilder eingesandt. Am Mittwochvormittag sind am 4. Bauerntag an der Olma die Gewinner ausgezeichnet worden.
Idylle versus Realität
Diese waren grossmehrheitlich nach St. Gallen gereist, um ihre Preise in Empfang zu nehmen. Die meisten Preisträgerinnen und Preisträger stammen selber nicht aus der Landwirtschaft, sind aber als Hobbyfotografen angetan vom Bilderreichtum der Branche. Alle Siegerbilder aus den neun Kategorien und die drei Hauptsieger finden Sie unter diesem Link.
In einem Input-Referat erklärte der renommierte Werber und Marketingspezialist Kurt Schmid, in der Werbung für die Landwirtschaft dürfe man ruhig auch etwas märchenhaft argumentieren, das heisst, man dürfe auch etwas idyllischer inszenieren, als die Realität es vorgebe. Dabei stiess er auf Widerstand bei Sara Stalder, der Präsidentin des Konsumentenschutzes (SKS). Sie empfehle den Bauern statt falscher Idylle zu präsentieren, ihre Höfe als Visitenkarte zu benutzen und den Konsumenten zu zeigen, wie heute produziert werde, so Stalder.
Direkter Kontakt zu den Kunden
Da stiess sie bei René Eigenmann, Landwirt und Direktvermarkter aus Berg SG auf offene Ohren. Er führt einen Laden und macht regelmässig Events auf seinem Betrieb, dieser Zweig sei sehr erfolgreich, so Eigenmann und helfe ihm, den direkten Kontakt zu den Kunden aufzubauen.
akr
Alle 15'500 aus dem Wettbewerb finden Sie auf www.agrimage.ch.