Die Verschmutzungsquelle wurde auf einem Industriegelände im Untergeschoss einer Garage ausfindig gemacht. Der überführte Verschmutzer nutzte die Örtlichkeit, wie die Waadtländer Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte.

Vom Leiter des Industriegeländes erhielt er die Anweisung auszuziehen. Aus bis am Mittwoch ungeklärten Gründen leerte er das alte Öl, das er wegen der Kündigung loswerden musste, in einen Schacht, der direkt in den Bach führt.

Der Mann ist geständig. Er muss sich wegen Verstössen gegen das Bundesgesetz über den Gewässerschutz und gegen das Ausländergesetz verantworten.

Die Reinigungsarbeiten am Bach waren am Montag beendet, sechs Tage nach der Verschmutzung. Auch die Kanalisation und Sammelschächte mussten geputzt werden. Gemäss Umweltamt halten sich die Schäden an der Fauna in Grenzen, und die Wasserqualität ist auch nicht dauerhaft gefährdet. Das Wasser verfärbte diverse Wasservögel schwarz, ein Gänsesäger verendete.