Regierungsrat Christoph Ammann hat in der gestrigen Ausgabe des «Berner Oberländers» ein grosses Interview gegeben. Er plädiert für einen nüchternen Umgang mit den Grossraubtieren und setzt auf Herdenschutz. Er habe leider kein Wolf-Careteam. Man könne die Verluste zwar psychologisieren. Aber seit es Tierhaltung im Berggebiet gebe, gebe es auch Verluste ohne Einfluss des Wolfes. Anders sehen das Betroffene. Anblick und Verlust der getöteten Tiere ist für sie schwierig. Dazu kommt der Schock, das Grossraubtier so nahe am eigenen Haus zu spüren, wie dies bei der Familie von Hans Siegenthaler, Schangnau, der Fall ist. Die Todesschreie des getöteten Tiers hallen in den Ohren Siegenthalers weiter. Die BauernZeitung hat mit Familie Siegenthaler gesprochen. Wie sie mit der Wolfspräsenz umgehen, lesen Sie heute in der BauernZeitung Nordwestschweiz, Bern und Freiburg.
Andrea Wyss