Der Juni 2018 war laut MeteoSchweiz der fünftmildeste, lokal gar der drittmildeste Juni seit Messbeginn im Jahr 1864. Auf der Alpensüdseite liegt der Temperaturüberschuss bei 2,2 Grad, im Wallis bei rund 3 Grad im Vergleich zur Norm 1981‒2010.
Der Juni 2018 war ausgesprochen regenarm. In einigen Regionen fielen nur 20 bis 40 Prozent der normalen Niederschlagsmengen. Auch in den übrigen Regionen blieben die Mengen gemäss MeteoSchweiz verbreitet unter der Norm 1981‒2010. Nur in der Westschweiz fielen lokal Regensummen im Bereich der Norm oder etwas darüber.
Wie MeteoSchweiz betont, sei Regen in der ganzen Schweiz seit drei Monaten Mangelware. In den drei Monaten April bis Juni erreichten die Regensummen im landesweiten Mittel nur 71 Prozent der Norm 1981‒2010. Die Temperaturen hingegen bewegen sich für diese drei Monate im Rekordbereich.