Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, gab es zum Stichtag 3. November 2017 im Bundesgebiet 27,55 Millionen Schweine; das waren rund 176'700 Tiere oder 0,6% mehr als bei der Erhebung vor genau einem Jahr. Im Vergleich zur Viehzählung im Mai 2017 hat der Bestand sogar um 377'800 Tiere oder 1,4% zugenommen. Die Zahl der Schweinehalter nahm dagegen im Vorjahresvergleich um rund 1000 oder 3,9 % auf 23'500 Betriebe ab.
Der Zuwachs im Schweinebestand ist den Wiesbadener Statistikern zufolge allein auf die höhere Zahl an Ferkeln und Jungschweinen zurückzuführen. Anfang November gab es hierzulande 8,04 Millionen Ferkel; das waren 0,5% mehr als zwölf Monate zuvor. Noch sehr viel stärker hat der Bestand an Läufern mit einem Gewicht zwischen 30 kg und 50 kg zugenommen, nämlich um 3,4% auf 5,36 Millionen Stück. Bei den Mastschweinen war dagegen ein leichter Rückgang um 0,3 % festzustellen, und auch der Zuchtsauenbestand nahm binnen Jahresfrist um 0,3% auf 1,90 Millionen Tiere ab.
2,4% gaben Rinderhaltung auf
Die Rinderherde in Deutschland ist laut Destatis seit Anfang November 2016 innerhalb von zwölf Monaten um 1,5% auf 12,81 Millionen Stück zurückgegangen. In diesem Zeitraum haben 3493 Betriebe oder 2,4% die Rinderhaltung aufgegeben; zuletzt gab es in Deutschland noch 143'601 Halter mit Rindern auf dem Hof. Die Zahl der Milchkuhbetriebe hat sich dabei überdurchschnittlich stark verringert, nämlich um 4,9% auf 65'782 Haltungen.
Der Milchkuhbestand ist dagegen nur um 18'690 Stück oder 0,4% auf 4,20 Millionen Tiere gesunken. Stärker war der Bestandsverlust beim Jungvieh unter einem Jahr mit 2,4% auf 3,70 Millionen Stück. Ähnlich deutlich sank mit 2,3% auf 1,02 Millionen Tiere die Zahl der männlichen Rinder älter als ein Jahr. Bei den Färsen nahm der Bestand gegenüber November 2016 um 1,5% auf knapp 2,70 Millionen Stück ab.
AgE