"Die Arbeitseffizienz ist sehr wichtig." Diese Aussage von Toni Suter bestätigt sich beim Rundgang durch seinen Betrieb. Er bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau Erika einen Milchwirtschaftsbetrieb in Steinen im Kanton Schwyz. Sein 18-jähriger Laufstall ist einfach, aber sehr zweckmässig eingerichtet. Er füttert seinen Kühen eine Teilmischration mit Grassilo, Heu und etwas Luzerne, ergänzt mit durchschnittlich 700 kg Kraftfutter pro Tier und Jahr über die Station. Dazu können diese halbtags auf die Weide, sechs Parzellen von je einer Hektare Grösse. Jede davon wird noch unterteilt, so dass die Kühe täglich frisches Gras erhalten.

Nicht ans Maximum

Mit dieser Fütterung erreicht Toni Suter einen Herdendurchschnitt von 7400 kg Milch. "Das ist für mich das Optimum", erklärt er. Der Viehbestand setzt sich momentan aus drei Vierteln Braunvieh und einem Viertel Holstein zusammen. "Die Braunen setzen sich dank ihrer Langlebigkeit durch, vor einigen Jahren waren beide Rassen noch hälftig vertreten." Einen Drittel seiner Kühe besamt er gesext, den Rest mit Limousin, jedes Tier einzeln angepaart. "Die Merkmale Langlebigkeit, Eutergesundheit und Fundament stehen bei mir dabei vor den Leistungszuchtwerten", umschreibt der 50-Jährige sein Zuchtziel.

Schlagkräftige Futterernte

Nicht nur im Stall sind die Arbeitsabläufe rationell eingerichtet. Dank einer schlagkräftigen Mechanisierung macht die Familie Suter die ganze Futterernte selber. "Am ersten Tag 13 Hektaren mähen, am Zweiten schwaden und am dritten Tag in den Fahrsilo einführen", so umschreibt Toni Suter seine Futterernte. Gerne würde er noch etwas Land dazu pachten. Das dürfe aber nicht zu weit entfernt sein, "denn ich möchte meine Arbeitszeit nicht auf den Strassen verbringen."
Bewirtschaftet wird der Hof konventionell: "Auch wenn ich während Stunden Blacken steche, ich bin noch nicht bereit für die Umstellung auf Biolandbau. Biobauer soll man aus voller Überzeugung sein."

reb

Ausführlicher Artikel in der BauernZeitung Zentralschweiz und Aargau vom 14. Juli.