In der vergangenen Woche haben gesamtschweizerisch 84 Milchtechnologen und 21 Milchpraktiker ihren Lehrabschluss gefeiert

Die frischgebackenen Fachkräfte fasziniert vor allem die Vielfalt des Berufs. «Mich begeistert die grosse Vielfalt an Arbeiten und Produkten», meint Simon Jampen, der seine Lehre in der Milchkanne-Käserei in Kerzers FR absolviert hat. «Wir stellen hier von Käse über spezielle Sachen wie Glace, Quark, Joghurt oder Milchgetränke alles her.»

Hans Aschwanden, Präsident des Schweizerischen Milchwirtschaftlichen Vereins, der für die Aus- und Weiterbildung der Berufe Milchtechnologen und Milchpraktiker verantwortlich ist, meint: «Heute sind die Kenntnisse im Labor, in der Bedienung und Steuerung der unterschiedlichsten Anlagen selbstverständlicher Bestandteil der Ausbildung. Auch in Zukunft wird es die Milchtechnologen brauchen. Denn neben der technischen Kompetenz und dem Handwerk ist sehr viel Wissen über den sensiblen Rohstoff Milch erforderlich.»

pd/lae

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