Der erste ereignete sich im Frühling dieses Jahres am Jochpass in der Sustenregion, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion (VOL) am Mittwoch auf Anfrage bekanntgab. Auch damals riss ein Wolf drei Schafe.

 

 

Noch offen ist hingegen, ob auch ein Wolf schuld ist am Tod von drei Schafen Anfang August in Gurzelen im Gürbetal und von zwei Ziegen, zwei Schafen und einem Rind ebenfalls im August im oberen Emmental.

 

 

Niklaus Bernhard von der VOL sagte dazu am Mittwoch, auch seine Direktion sei gespannt auf die Resultate. Diese stünden noch aus und würden in den nächsten Tagen oder Wochen erwartet.

 

 

Die am 24. Juli bei Guttannen gerissenen Schafe hätten zu einer Herde gehört, die weder umzäunt noch von einem Herdenhund beschützt gewesen sei, sagte Bernhard weiter. Welcher Wolf zugebissen habe, sei noch nicht bekannt: «Die Individuumsanalyse steht noch aus.»

 

 

Laut dem bernischen Jagdinspektor Niklaus Blatter verzeichnete der Kanton Bern in den vergangenen zwei Jahren je zwei Wolfsrisse. 2016 fielen eine Ziege und dreizehn Schafe dem Wolf zum Opfer, 2015 waren es drei Schafe.

sda