Das BFS rechnet gemäss seinen Schätzungen der Landwirtschaftlichen Gesamtrechnung mit einer Gesamtproduktion von 10,3 Milliarden Franken. Die Ausgaben für Vorleistungen liegen bei 6,3 Milliarden Franken. Die Differenz - die Bruttowertschöpfung - legte um 0,6 Prozent auf 4 Milliarden zu. Ohne Berücksichtigung der Teuerung läge das Plus laut BFS bei 1,2 Prozent.

Im Bereich des Pflanzenbaus liegt der Produktionswert mit 4,2 Milliarden Franken ungefähr auf Vorjahres-Niveau. Allerdings mit deutlichen Unterschieden je nach Kultur. Der kumulierte Wert von Früchten, Trauben und Wein liegt mit 900 Millionen Franken um 14 Prozent unter dem Vorjahr. Grund dafür ist der Spätfrost. Für den Ackerbau herrschten hingegen günstige Bedingungen und damit zeichnen sich gute Ernten ab.

Laut BFS dürfte die tierische Produktion rund 5 Milliarden Franken erreichen, 0,6 Prozent mehr als letztes Jahr. Ein Grund dafür sei die etwas entspanntere Situation auf dem Milchmarkt sowie der Aufschwung in der Geflügel-Haltung.

lid