Laut einer Mitteilung EU-Kommission haben 48'000 Erzeuger im Rahmen der geforderten Milchmengen-Reduktionsmassnahme total 834'000 t weniger Rohmilch an die Verarbeiter geliefert. Wie «agrarheute.com» berichtet, spricht die Kommission von einer «sehr erfolgreichen Massnahme». Es sei gelungen, die im Zuge der Milchmarktkrise entstandene Schieflage am Markt zu beseitigen sowie Angebot und Nachfrage besser in Einklang zu bringen. Mittlerweile seien die Erzeugerpreise wieder gestiegen. Im April 2017 sei das Vorjahresniveau mit 32,79 Cent/kg um 21 Prozent übertroffen worden.
Gemäss «agrarheute.com» kündigte die Kommission die freiwillige Milchmengen-Reduktionsmassnahme an, im letzten Quartal 2016 und im Januar 2017 wurde sie umgesetzt. Für die Aktion budgetierte die EU rund 150 Mio Euro, 112 Mio wurden tatsächlich benötigt.
lae