Ende Juli war bekannt geworden, dass Millionen von Hühnereiern mit der Chemikalie Fipronil verseucht sind. Der Fipronil-Skandal hat seinen Ursprung in Belgien und den Niederlanden.

Eine Firma lieferte ein mit der Chemikalie Fipronil gepanschtes Desinfektionsmittel an eine Reinigungsfirma, die es anschliessend offenbar in den Ställen von Legehennen einsetzte. Betroffen sind mindestens 22 EU-Länder und mindestens neun Länder ausserhalb Europas.

Fipronil wird unter anderem als Pflanzenschutzmittel und in der Tiermedizin gegen Insekten eingesetzt. Die Anwendung bei Tieren, die Lebensmittel liefern, ist verboten. Beim Menschen kann Fipronil in höheren Dosen zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen führen.

sda