Aufgrund des neuen Bundesgesetzes betreffend der Bekämpfung der Tierseuchen wurde am 10. August 1918 der erste Kantonstierarzt, Gaston Maillard, vereidigt. Somit wurde das kantonale Veterinäramt gegründet.

Bereits im Jahr darauf war der Kantonstierarzt mit der ersten grossen Krise konfrontiert: die Maul- und Klauenseuche, von der die europäischen Rinder 1919 bis 1920 heimgesucht wurden.

Heute hat der Kantonstierarzt den Auftrag, mit seinen Analysen und Inspektionen die Einhaltung der Lebensmittelsicherheit durch die Tierhalter und die Schlachthofbetreiber in den Schlachthäusern und angrenzenden Gebäuden sicherzustellen. Zudem sorgt er für die Tiergesundheit, das Tierwohl und die Umsetzung der Tierarzneimittelgesetzgebung. Im Rahmen des globalen Konzepts «vom Stall auf den Tisch» ist es zudem seine Aufgabe, ein höchstmögliches Sicherheitsniveau der Lebensmittel zu gewährleisten, was ihre Ausfuhr in über 163 Länder ermöglicht. 

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (LSVW) feierte dieses Jubiläum am Montag mit einer kleinen Zeremonie in Anwesenheit von Staatsrat Didier Castella. 

pd/BauZ