Kenny Gracey, ein Landwirt aus Nordirland, hält auf seinem Hof in Tandragee alte Tierrassen: Hochlandrinder, irische Wolfshunde und «Eisenzeitschweine», eine Kreuzung aus Wild- und Hausschwein. Gemäss dem Nachrichtenportal agrarheute.com verdiente er zwar mit seinen Tieren manchmal Geld durch Werbeeinnahmen, doch die schwachen Erzeugerpreise in Nordirland konnte er damit nicht ausgleichen. Der Landwirt stand kurz vor dem Bankrott.

2010 kam die Wende: Filmproduzenten der amerikanischen HBO-Serie «Game of Thrones» fragten Gracey, ob sie einige seiner Tiere als Statisten benutzen könnten. Dank diesen (wenn auch unregelmässigen) Aufträgen konnte der Landwirt sein geringes Einkommen aus der Landwirtschaft aufbessern und so den Bankrott umgehen. Mittlerweile standen schon Schweine, Hunde, Hühner, Pferde und und sogar Hirsche von Gracey vor der Kamera.

lae

#YT0#