KWS habe einen "hoch attraktiven Preis" geboten. Sein unverbindliches Angebot für das Geschäft habe das Unternehmen am Montag erneuert. Hintergrund ist die Vorgabe der EU-Kommission, wonach Bayer alle Offerten für die Gemüsesaatgutsparte weiterzuleiten hat.

Daran knüpft KWS Hoffnungen, von den Wettbewerbshütern als passender Käufer für das Geschäft angesehen zu werden - statt der BASF, die von Bayer eigentlich schon den Zuschlag erhalten hatte.

Der Verkauf ist eine der Auflagen, die Bayer vor der Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto erfüllen muss. BASF will das weltweite Gemüsesaatgutgeschäft von Bayer zusammen in einem Paket mit bestimmten Saatgutbehandlungsmitteln sowie den Digital-Farming-Aktivitäten von Bayer für bis zu 1,7 Milliarden Euro kaufen. KWS möchte dagegen nur das Gemüsesaatgutgeschäft erwerben und hatte dafür bereits im Januar geboten.

sda