Wie die Forschungseinrichtung am Montag vergangener Woche mitteilte, konnten dabei rund 130'000 Gene identifiziert werden. Zugleich sei gezeigt worden, dass Pilze, die in enger Symbiose mit den Buchen lebten, ihre Gene nicht mit den Bäumen austauschten. Dies zeige einmal mehr, dass Gentransfer „keine Selbstverständlichkeit“ sei, so die Forscher. Sie sehen im Buchengenom eine wichtige Ressource für zukünftige naturschutzgenetische Untersuchungen und zur Erfassung der genetischen Vielfalt in deutschen Wäldern. Wichtig sei aber auch die Identifizierung der Gene, die beispielsweise für eine Trockenheitsresistenz wichtig seien. Sie könnten dabei helfen, Genotypen zu identifizieren, die als Anpassung an den Klimawandel gepflanzt werden könnten.
Häufig vorkommender Laubbaum
Nach Angaben des Forschungsinstituts ist die Rotbuche mit einem Anteil von etwa 15% der am häufigsten vorkommende Laubbaum in Deutschland. Die Bäume könnten bis zu 50 m hoch werden, ein Alter von 500 Jahren erreichen und seien Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pilzarten. Buchenholz ist laut Senckenberg-Institut mit einem Einschlag von jährlich 7 Mio m2 eines der bedeutendsten Laubhölzer für Nutz- und Industrieholz.
AgE