Nach dem Frost im April und dem Juni-Fall wird die Mostobstmenge voraussichtlich tiefer ausfallen als 2016. Gemäss einer Medienmitteilung des Schweizer Obstverbandes hat die zuständige Kommission beschlossen, dass kein Rückbehalt eingezogen wird. Ziel dieses frühen Entscheides ist, dass die gesamte inländische Mostobsternte verarbeitet wird und keine zusätzlichen Importe getätigt werden müssen. Damit die Mostereien genügend Äpfel und Birnen für die Produktion aller Labels (Suisse Garantie, Bio Suisse, Hochstamm Suisse, etc.) erhalten, sind sie darauf angewiesen, dass ihnen die Landwirte ihr qualitativ gutes Mostobst liefern. Nur so könne die Position von Obstsaftprodukten im Handel und in der Gastronomie weiter gestärkt werden.

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