Denn Alpentöne sei bestrebt, mit den jeweiligen Schwerpunkten aktuelle Strömungen der Musik im Alpenraum zu widerspiegeln, schreiben die Organisatoren in einer Medienmitteilung. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival dauert vom 18. bis am 20. August.
Auftreten werden neben dem Vertreter neuer alpiner Musik in Österreich, Herbert Pixner, auch neue Formationen wie die Samurai Accordion Masters, die Musik zwischen Folklore und Jazz machen.
Für die Organisatoren wird der Auftritt des Duo Bottasso sicher «eine Entdeckung für viele» sein. Und der Urner Akkordeonist Fränggi Gehrig hat mit seinem Programm «In der Wurzelzone» ein Heimspiel. Schon oft in Altdorf war der blinde Akkordeonspieler Otto Lechner aus Wien. In diesem Jahr steht er nun erstmals gemeinsam mit der finnischen Akkordeonistin Maria Kalaniemi auf der Bühne.
Mehr als bisher seien fremde Einmischungen dabei, schreiben die Organisatoren. So tritt auch Nadja Räss mit finnischer Beteiligung auf. Ein weiteres Finnalnd-Highlight ist das Mundharmonikaquartett «sväng» aus Helsinki.
Zudem wurde gemeinsam mit dem Lucerne Festival in diesem Jahr ein Kompositionsauftrag an die junge Musikerin Helena Winkelmann vergeben.
Die diesjährige Ausgabe ist die letzte unter der Leitung von Hansjörg Felber, der von Anfang dabei war. Sein Nachfolger, Pius Knüsel, wird 2019 sein erstes Festival leiten. Er stammt aus dem Kanton Zug und Wohnt in Zürich.
Knüsel arbeitete in verschiedenen Funktionen im Kulturbetrieb, als Redaktor, Programmleiter, im Bereich Sponsoring sowie als Direktor der Pro Helvetia. Zur Zeit ist er Direktor der Volkshochschule Zürich, Dozent, Publizist und Kulturvermittler.
sda