Forscher und Forscherinnen fanden heraus, nachdem sie Daten zu vergangenen Wärmeperioden ausgewertet haben, dass sich in Warmphasen der letzten 3,5 Millionen Jahre jeweils die hohen nördlichen und südlichen Breiten stärker als die Tropen erwärmt haben.
Auftauen setzt Treibhausgase frei
Das bedeute, dass das Auftauen von Permafrostböden zusätzliches Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre freisetzen werde, was die globale Erwärmung noch stärker antreibe.
Wenn es der Menschheit gelinge, die Klimaerwärmung auf zwei Grad zu beschränken, sei das Risiko der beschriebenen selbstverstärkenden Treibhausgas-Rückkoppelung "eher gering". Dennoch müsse die hohe Menge an zusätzlichem Kohlendioxid in künftigen Emissions-Szenarien berücksichtigt werden.
sda/BauZ