Gemäss Mitteilung vom Dienstag wird unter anderen eine Thurgauer Firma finanziell unterstützt. Diese entwickelt eine Technologie, welche das Ausgangsmaterial bei grösseren Holzfeuerungen analysiert und Einfluss auf die Verbrennung nimmt. Damit werde beim Heizen mit Holz in jedem Fall das Maximum aus der Verbrennung herausgeholt.
Um mehr Effizienz geht es auch bei einem anderen neu geförderten Projekt. Abwärme von Kühlregalen in Einkaufszentren, von Computern oder Maschinen sollen besser genutzt werden - für Warmwasser oder die Heizung. Ein Unternehmen aus dem Kanton Luzern will deshalb die Wärmekreisläufe in Einkaufszentren und in der Industrie verbessern.
Neben den Heizungsthemen hat die Klimastiftung Schweiz die Förderung von weiteren Innovationen beschlossen. Dies sind ein Unkraut-Roboter, eine Pferdezug-Lösung für den Holztransport im Wald, eine Software-Lösung zur Vermeidung von Foodwaste in Restaurants und eine Schweizer Insektenzucht.
Die Klimastiftung Schweiz fördert seit neun Jahren kleine und mittlere Unternehmen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Hinter der Stiftung stehen 27 grosse Dienstleistungsunternehmen aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Sie spenden Geld aus ihren Rückvergütungen der CO2-Abgabe für die gemeinsame Stiftung.
Die Stiftung bündelt die Gelder und setzt sie für Projekte von KMU ein. Grössere Projekte werden halbjährlich bewilligt. Kleinere Projekte bearbeitet die Stiftung laufend.
sda