In der Schweiz sind die Preise im März gestiegen. Vor allem für Pauschalreisen im Ausland, für Flugtickets sowie für Hotelübernachtungen mussten die Konsumenten hierzulande tiefer in die Tasche greifen.
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) ist im März auf 101,5 Punkte angestiegen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Vergleichsbasis mit 100 Punkten ist der Dezember 2015. Die Kaufkraft der Konsumenten ist demnach im März, verglichen mit Februar, gesunken.
Verteuert haben sich im Berichtsmonat auch Kleider und Schuhe (+5,2 Prozent). Praktisch unverändert blieben hingegen die Preise für Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke sowie Wohnungsmieten. Deutlich weniger bezahlen mussten die Konsumenten für Erdölprodukte (-1,5 Prozent), für alkoholische Getränke (-1,2 Prozent) sowie für die Gesundheitspflege (-0,4 Prozent) - insbesondere Medikamente wurden im März billiger.
Differenziert auf Inland- und Importgüter legten die inländischen Waren gegenüber Februar mit 0,2 Prozent klar weniger stark zu als importierte Güter (+0,9 Prozent). Im Jahresvergleich legte die Teuerung insgesamt um 0,8 Prozent zu.
sda