«Die Kuh mit Kalb bei Fuss wird uns auch die nächsten 40 Jahre noch begleiten.» Mit diesen Worten schloss Christian Burger die Medienorientierung in Grafenried BE, die am Montag stattfand. Grund für die optimistischen Worte: Mutterkuh Schweiz feiert diese Woche das 40-jährige Bestehen. Und so waren sich die eingeladenen Referenten einig, dass sich Mutterkuh Schweiz trotz allen Startschwierigkeiten bestens entwickelt hat.

Grund dafür seien die Konsumenten gewesen, schreibt Mutterkuh Schweiz am Montag auch in einer Medienmitteilung. Diese hätten sich schon 1977 für Fleisch aus Mutterkuhhaltung interessiert. Angefangen hat alles mit Hans Burger und Ivo Wegmann und 40 weiteren Pionieren. Burger war Gründungspräsident, Wegmann der erste Geschäftsführer. Gemeinsam gründete man die Schweizerische Vereinigung der Ammen- und Mutterkuhhalter (SVAMH), lancierte 1980 mit «Natura-Beef» eines der ersten Tierwohllabel.

Aus den 40 Betrieben wurden bis 2017 über 5000 Betriebe. Die Anzahl Mutterkühe hat sich seit den Startjahren ebenfalls entsprechend entwickelt: von etwa 400 Tieren auf heute über 90000. Und statt 300 Tiere werden heute jährlich 57000 Tiere unter Marken von Mutterkuh Schweiz vertrieben. Dass deswegen aber die Preise nun stark unter Druck gerieten, sei nicht zu spüren. Mathias Gerber, amtierender Präsident von Mutterkuh Schweiz, auf jeden Fall hielt fest, dass es auch noch Platz für weitere Betriebe habe.

hja

Mehr zur Mutterkuhhaltung und den Entwicklungen finden Sie in Ihrer BauernZeitung vom Freitag, 25. August.