Die Landwirtschaftskammer sei entrüstet über die erneuten Sparpläne des Bundesrats von über 90 Millionen Franken bei der Landwirtschaft, heisst es in einer Medienmitteilung des Bauernverbandes. Die Mitglieder fordern das Parlament auf, korrigierend einzugreifen. Dies, weil die Legislative nach langem Ringen den Zahlungsrahmen 18-21 für die Landwirtschaft und das Stabilisierungsprogramm 17-19 festgelegt und aufeinander abgestimmt habe. Die Landwirtschaft musste im Rahmen des Stabilisierungsprogramms bereits Kürzungen bei den Investitionskrediten und den Strukturverbesserungsmassnahmen akzeptieren und habe somit bereits einen Beitrag zu gesunden Bundesfinanzen geleistet, heisst es weiter.

Die Mitglieder der Laka beschäftigten sich zudem mit dem Milchmarkt. Nachdem die Branchenorganisation Milch den Richtpreis um 3 Rappen erhöht hat, hätten die Abnehmer diesen Schritt weitgehend vollzogen, so der SBV. Das sei grundsätzlich erfreulich. Die Laka fordert aber, dass die von der Milchbranche zusätzlich in Aussicht gestellte Erhöhung der Fettpreise ebenfalls im vollen Umfang umgesetzt wird. Damit könnte der Produzentenpreis weiter erhöht werden.

lid