«Wer jetzt noch Käferholz aufrüstet, tut dies nur noch dem Wald zu Liebe», sagt Werner Hüsler, Geschäftsführer von Wald Luzern, dem Verband der Waldeigentümer. Er weist damit auf den nicht nur stockenden, sondern quasi zusammengebrochenen Absatz von Käferholz hin. Die grossen Abnehmer wie Kronospan in Menznau und Tschopp in Buttisholz seien kaum mehr in der Lage, mehr Käferholz zu übernehmen, weiss Hüsler.

Fichten teils gefährdet

Dies, weil die Lagerplätze übervoll sind. «Sie wären zwar zu weiteren Übernahmen bereit, haben aber keinen Platz», so Werner Hüsler weiter. Bemühungen, kurzfristig mehr Lagerraum zu schaffen, würden oft scheitern, auch wegen raumplanerischen Hürden, bedauert Hüsler. Generell sei der Rundholzabsatz derzeit sehr schwierig. Der Befall mit Borkenkäfern hat in den letzten Wochen in den Wäldern der Region wegen den Witterungsbedingungen weiter zugenommen. Auf leichten Böden in tiefen Lagen leide die Fichte deutlich stärker, und werde wohl bei weitergehendem Klimawandel in diesen Gebieten verschwinden. Auf schweren lehmigen Böden komme die Fichte eher noch zurecht.

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js

 

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