Die Steigerung der Nahrungsmittel-Importe um fast 80 Prozent ist damit dreimal stärker als das Bevölkerungswachstum, wie die Nachrichtenagentur SDA aus einem Bericht der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) zitiert. 

Der höchste Wachstumsbeitrag ist mit 40 Prozent auf die Getränke zurückzuführen. Diese haben sich seit 1990 mengenmässig verdreifacht. Das sind 73 Liter pro Kopf, wobei vor allem der Import von Mineralwasser ins Gewicht fiel. 

Trotz Importzöllen für Agrarprodukte betrug der Wachstumsbeitrag von Gemüse 9 Prozent, heisst es weiter. Die Einfuhren stiegen um 14 Kilo pro Kopf, wovon Kartoffeln - diese gehören bei der EZV-Statistik zu Gemüse - 11 Kilo ausmachten. Auch die Früchte leisteten einen Wachstumsbeitrag von 8 Prozent.

lid