Am Montag habe das Unternehmen bei der EU-Kommission den Antrag gestellt, die Prüffrist für den Zukauf um zehn Werktage bis zum 22. Januar zu verlängern. Diese hatte bereits im August Bedenken angemeldet und will die Übernahme deshalb umfassend prüfen. Bayer sieht sich dennoch auf gutem Weg: Von über einem Drittel der rund 30 relevanten Behörden habe das Unternehmen grünes Licht für den Zukauf erhalten.
Für Bayer war es im Agrarchemiegeschäft, das durch die geplante Übernahme von Monsanto derzeit besonders im Fokus steht, zuletzt eher holprig verlaufen. Wegen unerwarteter Schwächen im Pflanzenschutzgeschäft im wichtigen brasilianischen Markt musste sich der deutsche Chemieriese von ihren Jahreszielen verabschieden. Bayer kündigte nun an, eine Normalisierung des Geschäfts in Brasilien und ein erneutes Wachstum dort 2018 zu erwarten.
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