Weiterhin fliesse aus Nordosten sehr kalte Kontinentalluft in den Alpenraum, schreibt Meteonews am Dienstag. Besonders kalt sei es auf den Bergen gewesen. Auf dem Corvatsch im Oberengadin fielt das Thermometer laut Meteonews auf minus 30,9 Grad. Der Rekord von minus 33,3 Grad sei aber ausser Reichweite gewesen.

Der eisigste Ort im gesamten Messnetz der MeteoGroup war in der vergangenen Nacht Glattalp SZ mit minus 38 Grad. Aufgrund der exponierten Lage kämen solche oder noch tiefere Temperaturen dort statistisch aber in jedem dritten bis fünften Winter vor.

In weiten Teilen der Schweiz sorgte eine starke Bise am Montag dafür, dass die Temperaturen als noch niedriger wahrgenommen wurden. Gemäss Meteonews schwächt sich die Bise nun aber bis Mittwoch ab.

Temperatur steigt innert zwei Tagen um über 20 Grad

In den frühen Morgenstunden des Tages seien noch einmal sehr niedrige Temperaturen möglich, die sogar noch unter denen von Dienstag lägen.

Vor allem in den Bergen kommt es dann aber zu einem markanten Temperaturanstieg: Auf 2000 Metern über Meer steige die Temperatur innerhalb von zwei Tagen um über 20 Grad. Am Donnerstag seien dort wieder Werte um den Gefrierpunkt möglich.

Zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März schwäche sich der Frost auch im Flachland ab, schreibt die MeteoGroup. Weil dann aber Niederschläge aufziehen, könne es in der Übergangsphase am Freitag zu gefährlichem Glatteis durch gefrierenden Regen kommen.

sda