Anlässlich einer gross angelegten Feier ist diese Woche in Berlin der Ceres-Award verliehen worden, benannt nach der Göttin der Landwirtschaf. Der Anlass ist so etwas wie die Oscar-Nacht der deutschen Landwirtschaft. Die fünfköpfige Jury verlieh die Trophäe des Landwirts des Jahres an den Vorarlberger Tobias Ilg, Deutschlands Landwirt des Jahres ist also ein Österreicher.
"Nicht alles was wirtschaftlich ist, macht Sinn, aber alles was Sinn macht, wird irgendwann wirtschaftlich", diese Maxime beherzige der Landwirt des Jahres, Tobias Ilg, hiess es laut einer Medienmitteilung in der Laudatio. Ilg, der in Dornbirn zuhause ist, sei stark in seiner Region verortet, schaue aber gerne über den Tellerrand hinaus. "Seine Neugierde ist kaum zu stillen; Neues zu wagen ist quasi sein Hobby“, führt die Jury weiter aus.
Der Energiewirt produziert 20 Millionen kWh Wärme aus Holz, zwei Millionen kWh Wärme aus Biogas. Daneben speist er noch Ökostrom ins Netz. 200.000 kWh kommen aus der Photovoltaik, 1,6 Millionen kWh aus Biogas und zwei Millionen kWh aus der Verstromung von Holzgas.
Damit spart er laut der Mitteilung sechs Millionen kg CO2 im Jahr ein und speichert zudem noch 850'000 kg CO2 pro Jahr. Um die Wärme ins Haus zu bekommen, sind zwölf Kilometer Fernwärmenetz notwendig. Dafür können dann 300 Gebäude auf eine eigene Heizung verzichten. So werden im Jahr etwa zwei Millionen Liter Heizöl eingespart.
Weitere Informationen zu den Ceres-Awards finden Sie hier.
akr