Bei der gestrigen Auktion an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) konnte der zusammenfassende Preisindex der acht gehandelten Standardmilchprodukte gegenüber der Versteigerung von Mitte Dezember um 2,8 Prozent zulegen; er unterschritt allerdings das vergleichbare Vorjahresniveau um 5,3 Prozent.
Magermilchpulver verteuert
Bei der jüngsten Versteigerung verteuerte sich insbesondere Magermilchpulver, dessen Wert über alle Qualitäten und Kontraktlaufzeiten hinweg um 7,9 Prozent auf 2 201 $/t (1 922 Euro) zulegte. Bei diesem Produkt wurde auch der vergleichbare Vorjahrespreis von Anfang Januar 2018 deutlich übertroffen, und zwar um 29,5 Prozent.
grösster Preissprung bei Buttermilchpulver
Für das an der GDT umsatzstärkste Produkt Vollmilchpulver waren die Kunden ebenfalls bereit, mehr Geld auszugeben. Der alleinige Anbieter Fonterra erlöste je Tonne im Schnitt 2 705 $/t (2 363 Euro); das waren 1,2 Prozent mehr als vor zwei Wochen, aber 6,3 Prozent weniger als zwölf Monate zuvor. Buttermilchpulver machte bei der jüngsten Versteigerung mit einem Plus von 9,3 Prozent auf 3 252 $/t (2 840 Euro) den größten Preissprung nach oben.
Buttermarkt erholt sich
Am globalen Buttermarkt scheint das Preistief ebenfalls überwunden; zumindest legten die Notierungen an der GDT zum dritten Mal in Folge zu. Bei der aktuellen Auktion erlöste das Fettprodukt im Durchschnitt aller Liefertermine 4 076 $/t (3 560 Euro); dies entsprach einem Zuwachs von 3,9 Prozent gegenüber der Handelsrunde von Mitte Dezember.
Im Vorjahresvergleich konnten die Käufer die Butter allerdings um 9,4 % günstiger erstehen. Bei Cheddarkäse zog der Preis gegenüber der vorherigen Versteigerung um 3,2 Prozent auf 3 371 $/t (2 944 Euro) an; er kostete damit ebenso viel wie zwölf Monate zuvor. Zudem verzeichneten bei der GDT-Auktion Labkasein, Laktose und wasserfreies Milchfett Preisaufschläge zwischen 1,3 Prozent und 3,9 Prozent.
AgE