Bei einem Angriff auf seine 150-köpfige Schafherde hat deren Besitzer Ewald Guntern zwei Jungtiere verloren, wie der "Walliser Bote" berichtet. In den letzten zwanzig Jahren seien bereits 70 seiner Tiere dem Wolf zum Opfer gefallen.
«Die Umzäunung der zwei Hektaren grossen Wiese besteht aus einem Knotengitterzaun, der einen Meter hoch ist. Als zusätzlicher Schutz ist oberhalb des Zaunes eine Stromlitze angebracht», erklärt Guntern die Schutzvorkehrungen, welche er zusätzlich zu den zwei Herdenschutzhunden getroffen hat. Der betroffene Schäfer habe somit die Empfehlungen des BAFU erfüllt, stellt Andre Summermatter, kantonaler Herdenschutzverantwortlicher, fest. Man bleibe aber mit dem Schäfer in Kontakt, um allenfalls zusätzliche Vorkehrungen zu treffen, um weitere Verluste in der Schafherde in Obermatten abzuwehren.
dmo