Das System sei nicht mit demokratischen Institutionen ausgestattet, sagte der Schweizer Wirtschafts-, Forschungs- und Bildungsminister vor den Medien. Das Vertrauen zwischen den Mitgliedsstaaten fehle. Früher oder später müsse das diskutiert werden, auch wenn die WTO dadurch zerbrechlicher werden könnte.

Die Schweiz will indessen nicht sofort mit Reformvorschlägen aufwarten. Sie erwartet Vorschläge von WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo. Immerhin werde die WTO von den grossen Playern anerkannt, sagte Schneider-Ammann.

sda