Weder in den Vorberatungen in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-SR) noch in der kleinen Kammer wollte man etwas unternehmen. Die WAK-SR beantragte im Juni 2017 gar einstimmig, der Initiative keine Folge zu leisten.
Und am Dienstag lehnte schliesslich die Mehrheit in der kleinen Kammer das Anliegen ab. Kommissionssprecher Martin Schmid (FDP/GR) erklärte, eine Mengen- und Preissteuerung im Milchmarkt sei komplex und bedürfe einer gründlichen Diskussion. Mehrere Redner aus der Romandie plädierten für die
Annahme der Initiative. Milchbauern seien durch sinkende Verkaufspreise in ihrer Existenz bedroht. Es brauche sofortige Massnahmen.
sda/hja