So hätten die Orangenproduzenten mitunter Ertragseinbußen von mehr als 60 % hinnehmen müssen.
Die halbstaatliche Absatzförderungsorganisation für Zitrusfrüchte - das Florida Department of Citrus - hatte vor der Naturkatastrophe für 2018 eine Ernte von rund 3,1 Mio t Apfelsinen prognostiziert. Florida ist der größte Lieferant von Saftorangen in den USA. Entsprechend verteuerten sich die Futures auf Orangensaft am Warenterminmarkt in New York seit dem 30. August, als die ersten Sturmwarnungen ausgesprochen wurden, bis heute gegen 15 Uhr hiesiger Zeit um rund 15 %.
Wie Floridas Bauernverband weiter ausführte, rechnen die Anbauer von Herbstgemüse wegen des Sturms mit einem Totalverlust. Erhebliche Schäden seien auch im Zierpflanzenanbau zu beklagen. Unterdessen hätten die Farmer auf der gesamten Halbinsel mit überschwemmten Flächen und Stromausfall zu kämpfen; der Zugang zu den Ackerflächen und Rinderweiden sei vielfach nicht möglich. In zahlreichen Betrieben stünden nun Wiederaufbauarbeiten und Neuaussaaten an. Derweil zeigte sich US-Landwirtschaftsminister Sonny Perdue bestürzt über das Ausmaß der Sturmschäden in dem südwestlichen Bundesstaat und stellte den Landwirten unbürokratische Nothilfen in Aussicht.
AgE