Mit 23,2 Grad war es in Vevey VD am Genfersee am wärmsten, wie der Wetterdienst Meteonews am Samstag mitteilte. Mehr als 22 Grad registrierten auch die Messstationen auf der Lägern ZH, in Lugano, Rünenberg BL, Lausanne Pully, Neuenburg und Salen-Reutenen in Homburg TG.

Sternenklar und windstill lässt Luft auskühlen

In den tiefsten Lagen des Flachlands hingegen lagen die Temperaturen am frühen Morgen bei 18 Grad. Von diesen vergleichsweise angenehmen Verhältnissen profitierten die Menschen beim Flughafen Zürich, in Bern, Bischofszell TG oder Aarau. Dort war es in der Nacht sternenklar und praktisch windstill, laut Meteonews ideale Bedingungen, damit die Luft gut auskühlen kann.

Kein Nass weit und breit

Der Höhepunkt der Hitzewelle werde voraussichtlich in der nächsten Woche erreicht. Ab Dienstag könnten mit einer Winddrehung auf Südwest die bisher gemessenen Jahreshöchstwerte durchaus geknackt werden. Der Hitzerekord von 41,3 Grad im bündnerischen Grono aus dem Jahr 2003 liegt jedoch gemäss der Mitteilung ausser Reichweite; ebenso die höchste auf der Alpennordseite je gemessene Temperatur von 39,7 Grad in Genf.

Auch das vor allem von der Landwirtschaft sehnlichst erwartete Nass ist weit und breit nicht in Sicht. Abgesehen von einzelnen lokalen Hitzegewittern bleibt es weiter trocken.

sda