Kleiner Grössenunterschied, aber oho: Landwirt Josef Sulzer staunte nicht schlecht, als er im Frühling 2016 ein offizielles Schreiben der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld erhielt. Er habe bei der Etikettierung seines Apfel-Karottensafts eine falsche Schriftgrösse verwendet. Statt 1,2 Millimeter war diese 1 Millimeter gross. Bei seinem Apfelsaft machte der österreichische Produzent, der schon Preise für seine Säfte gewonnen hat, den gleichen Fehler.
Ausserdem bemängelten die Behörden die Wortwahl auf den Etiketten. Wegen dieser «Vergehen» sollte der Bauer 580 Euro Strafe zahlen, wie das Newsportal «NÖN.at» berichtet. Sulzer erhob Einspruch und die Busse wurde immerhin auf 450 Euro gesenkt.
Werbeeffekt und Warnung zugleich
Nun schafft es der Saftproduzent wegen dieser skurrilen Strafe in die Ratesendung «Vurschrift is Vurschrift» (am Dienstag, 26. September, ab 20.15 Uhr auf dem Sender PULS 4). Stars müssen dort sein Vergehen erraten. Sulzer freut sich einerseit über den Werbeeffekt, sagt aber auch: «Man muss sich trauen, auf die Füße zu stellen. Ich sehe das als Warnung an meine Mitbewerber, damit es ihnen nicht auch so ergeht.»
jw