Es sei einfach zu simpel, die Landwirtschaft als Verhinderer von Aussenhandelsbeziehungen und Freihandelsverträgen darzustellen, ist Fritz Glauser überzeugt. Als Präsident des Freiburgischen Bauernverbands begrüsste er heute Morgen in St-Aubin FR zur ordentlichen Generalversammlung und zur vorgängigen Presseorientierung.
Glauser spricht von einem Bauernopfer. Einem, das ganze Nahrungsmittelbranchen ins Verderben ziehe. Die Rede ist von der jüngst bekanntgemachten Publikation des Bundesrats zur zukünftigen Agrarpolitik. Stein des Anstosses ist in erster Linie die bundesrätliche Strategie zum Abbau des Grenzschutzes um rund 50%.
«Inakzeptabel», sagt Fritz Glauser mit erhobener Stimme und spricht sogar von einem Skandal. «Wir sind nicht mehr bereit, als Wechselgeld für die Freihandelsabkommen gebraucht zu werden», sagt er und weist die Strategie in seiner Ansprache mit aller Deutlichkeit zurück.
sb