So soll die Ziege, die gemeinsam mit dem Ausreisser und anderen Kängurus in einem Gehege lebt, durch das ständige Stossen gegen den Zaun, den Ausbruch des Kängurus vorbereitet haben.

Nach einer kurzem «Spaziersprung» durch die Nachbarschaft landete das Beuteltier dann am Montagmorgen kurz nach 7 Uhr im Garten eines Nachbarn. Dieser, erstaunt durch das doch recht aussergewöhnliche Tier in seinem Garten, verständigte die Polizei.

Polizist angegriffen - in Pool gehüpft

Bei Eintreffen der Beamten befand sich der australische Ureinwohner seitlich einer Garage. Beim Anblick der Einsatzkräfte zog sich das Tierin einen Spalt neben der Garage zurück. Hier konnten die Beamten den Ausbrecher zunächst festhalten. Mit einem gezielten Tritt in die Richtung des Kopfes eines der Polizisten, konnte sich das Känguru zunächst befreien und in den Garten eines weiteren Nachbarn laufen. «Glücklicherweise wurde der Beamte durch diesen unfreundlichen Akt nicht getroffen», heisst es in der Medienmitteilung der Dortmunder Polizei.

Mit einem beherzten Sprung ging das Känguru im dortigen Pool baden. «Mit erheblichen Aufwand» konnten die Beamten und der Besitzer des Pools das Tier aus dem Pool holen.

Das Känguru wurde zurück zu den Ziegen und seinen Artgenossen gebracht. Verletzt wurde niemand. Lediglich der Pool wurde durch die Rettungsaktion beschädigt.

pd/jw