Für die genetischen Analysen wurden Speichelproben an gerissenen Nutztieren verwendet. Ebenfalls durch Analysen bestätigt werden konnte der Aufenthalt der bereits bekannten männlichen Wölfe M59, M73, M82 sowie des Weibchens F24.

Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere des Kantons geht jedoch davon aus, dass sich noch weitere Wölfe im Kanton aufhalten. Eine ausführliche Wolfmonitoring-Bilanz wird für Anfang 2019 in Aussicht gestellt.

Es gehe keine Hinweise auf Wolfs-Nachwuchs in diesem Jahr, heisst es in der Medienmitteilung. Weder durch das Fotofallen-Monitoring noch durch das akustische Monitoring von Wolfsheulern hätten Jungwölfe nachgewiesen werden können.

Ständeratskommission verlangt Wolfsbericht

Derweil tut sich etwas im Bundeshaus: Der Bundesrat soll einen Bericht zu Grossraubtieren vorlegen. Das fordert die Umweltkommission des Ständerates (Urek). Sie hat einstimmig beschlossen, ein Postulat einzureichen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten.

Im Bericht soll der Bundesrat die Folgen der Ausbreitung von Grossraubtieren auf die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des Berggebietes darlegen. Im Parlament ist derzeit die Revision des Jagdgesetzes hängig. Mit dieser sollen die Regeln für die Jagd auf Wölfe gelockert werden.

sda