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Am Montag führte die BIG-M zusammen mit der bäuerlichen Gewerkschaft Uniterre auf dem Waisenhausplatz in Bern eine Aktion gegen die Dumpingexporte in der Schweizer Milchwirtschaft durch.«Trotz hohem Tierwohl und hochwertiger Produktion, bekommen unsere Bauern einen miserablen Milchpreis ausbezahlt», sagt Martin Haab, Präsident der BIG-M an der Kundgebung. Seit dem Milchstreik vor zehn Jahren sei der Milchpreis nicht gestiegen, sondern sogar noch um 25% gesunken.

Ständerat entscheidet über verschiedene Vorstösse

Grund für die Aktion sind die drei Standesinitiativen des Kantons Freiburg und des Kanton Genfs sowie die Motion Nicolet, über welche der Ständerat am Mittwoch befindet. Alle drei Vorstösse verlangen das Gleiche: Die in der Schweiz produzierte Milchmenge soll an die Absatzmöglichkeiten angepasst werden.

«Ins Ausland verscherbelt»

Seit Jahren werde in der Schweiz mehr Milch produziert als zu vernünftigen Preisen verkauft werden könne. Um den Markt zu regulieren, würden Überschüsse in Form von Dumpingexporten ins Ausland abgeschoben. Dabei werden einerseits Zwangsabgaben aber auch Staatsgelder verwendet. «Es kann nicht sein, dass diese Überschüsse auf dem Buckel der Bauern ins Ausland verscherbelt werden», hält Haab ausdrücklich fest.

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